Mund-Nase-Bedeckung (MNB)

Auf dem gesamten Schulgelände (einschließlich Parkplatz) und in allen Gebäuden besteht für alle Personen die sich dort aufhalten, die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung.

Es besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Medizinische Masken im Sinne der Coronaschutzverordnung sind sogenannte OP-Masken, Masken des Standards FFP2 und höheren Standards (ohne Ausatemventil) oder diesen vergleichbare Masken (insbesondere KN95/N95).

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske besteht unabhängig von der Einhaltung eines Mindestabstands.

Soweit Schülerinnen und Schüler bis zur Klasse 8 aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, kann ersatzweise eine Alltagsmaske getragen werden; dies gilt insbesondere im Bereich der Primarstufe.

Wenn Schüler*innen das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung ablehnen, führt das zum Ausschluss vom Präsenzunterricht.

Darüber hinaus kann die Schulleitung aus medizinischen Gründen von der Pflicht, eine MNB zu tragen, befreien. Nach der aktuellen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichtes für das Land Nordrhein-Westfalen bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss.

Aus dem Attest muss sich nachvollziehbar ergeben,

  • welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren,
  • ob relevante Vorerkrankungen vorliegen, diese sind dann konkret zu bezeichnen,
  • auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist.

(vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. September 2020 – 13 B 1368/20; 
https://www.justiz.nrw.de/nrwe/ovgs/ovg_nrw/j2020/13_B_1368_20_Beschluss_20200924.html).

Testpflicht – Corona-Schnelltests

Es besteht für alle Schüler*innen und Mitarbeiter*innen eine Testpflicht an 2 Tagen in der Woche. An unserer Schule finden diese Testungen am Montag und am Donnerstag vor Unterrichts- bzw. Arbeitsbeginn statt.

Die Mitarbeiter*innen führen die Tests vor Arbeitsbeginn zu Hause oder in der Schule durch. Alle Schüler*innen müssen die Tests in der Schule durchführen. Das erfolgt i. d. R. im Klassenverband und wird von den Lehrkräften oder fachlich versierten Eltern beaufsichtigt. Die Schnelltests erhalten wir von der Landesregierung, so dass wir keinen Einfluss auf die zu verwendenden Tests haben.

Der Ablauf ist im Einzelnen wie folgt:

  • Naseputzen und Handhygiene vorher
  • Fenster geöffnet während der Testung
  • Abstand von mindestens 1,50 m zwischen den Schüler*innen, die die Masken für den Abstrich abgelegt haben (notfalls Staffelung der Tests)
  • Die Schüler*innen nehmen den Abstrich vor, befüllen die Teströhrchen und geben die nötigen Tropfen in die Einfüllstelle des Testkits. Das Kit bleibt vor dem Schüler/der Schülerin liegen, bis ein Ergebnis vorliegt und die Lehrkraft dies dokumentiert hat.
  • Entsorgung der Materialien

Alternativ zur Testung in der Schule können die Schüler*innen einen Nachweis gemäß § 2 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung vom 8. April 2021 (GV. NRW. S. 356) über eine negative, höchstens 48 Stunden zurückliegende Testung vorgelegen. Die Vorlage ist jeweils Montag und Donnerstag vor Aufnahme des Unterrichts erforderlich.

Schüler*innen, die sich dem Test verweigern bzw. deren Eltern Widerspruch gegen eine Testung eingelegt haben oder die keinen Nachweis gemäß des v. g. Absatzes vorlegen, können nicht beschult werden. Sollten sie zur Schule kommen, so müssen sie umgehend wieder abgeholt werden.

Wenn Schüler*innen an den Testtagen unserer Schule (Montag und Donnerstag) z. B. krankheitsbedingt oder aus anderen Gründen nicht da sind gibt es keine Nachtestung in der Schule. In diesem Fall muss die Schülerin/der Schüler einen negativen Testnachweis (nicht älter als 48 Std. bei Erscheinen im Unterricht) von einer der öffentlichen Teststellen mitbringen, um am Unterricht teilnehmen zu können.

Zutritt Schulgelände

Der Zutritt auf das gesamte Schulgelände ist uneingeschränkt nur Schüler*innen und Mitarbeiter*innen der Schule erlaubt. Eltern ist der Zutritt zum Schulgebäude bzw. -gelände grundsätzlich nicht gestattet. Hiervon ausgenommen sind mit dem Lehrpersonal vereinbarte Termine außerhalb der Unterrichtszeit und das Abholen von Kindern aus dem Hortbereich.

Das Schulsekretariat ist nur bei zwingend erforderlichen Angelegenheiten aufzusuchen, die nicht telefonisch (02921-34 34 35) oder per Mail (sekretariat@waldorfschulesoest.de) geklärt werden können.

Unterrichtsablauf

Der Unterricht findet für die Schüler*innen der Klassen 1 bis 4 sowie für die Klassen 11 bis 13 täglich statt. Alle anderen Klassen kommen im wöchentlichen Wechselunterricht.

Soweit erforderlich und möglich sitzen alle Schüler*innen an Einzeltischen mit einem Abstand von 1,5 Metern zum Nachbarn.

Für jede Klasse ist von der Klassenlehrerin/Klassenbetreuerin oder dem Klassenlehrer/Klassenbetreuer ein Sitzplan zu erstellen. Dieser muss immer eingehalten werden. Die Sitzpläne sind in der Verwaltung zu hinterlegen.

Darüber hinaus ist täglich im Klassenbuch sehr penibel die An- und Abwesenheit der Schüler*innen zu dokumentieren.

Pausenzeiten

In den Pausen gibt es für jede Klasse getrennte Pausenbereiche.

Die Toiletten sind einzeln zu betreten.

Zum Essen und Trinken darf die MNB abgenommen werden. ABER: Die Essens- oder Getränkeaufnahme ist nicht mehr im Gehen erlaubt, sondern nur stationär und mit einem Mindestabstand von 1,5 Metern Abstand zu anderen Personen. Das gilt ebenso in den Lehrerzimmern.

Den Schüler*innen der Unterstufe soll vor der Pause Zeit zum Essen auf dem eigenen Platz im Klassenraum gegeben werden.

Sonstige Veranstaltungen / Treffen

Veranstaltungen und Treffen, die der Aufrechterhaltung des schulischen Betriebes und der Schulmitwirkung dienen, dürfen nach Unterrichtsende stattfinden. Hierbei ist jedoch sorgfältig zu prüfen, ob diese Zusammenkünfte nicht auch online erfolgen können.

Finden sie in den Räumlichkeiten der Schule statt, so trägt der Gastgeber (Einladende) die Verantwortung für die Einhaltung der Maskenpflicht, für die Einhaltung des Mindestabstandes und für das Führen der Anwesenheitslisten.

Hygienevorschriften

Persönliche Hygiene

  • Bei Krankheitsanzeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinns, Halsschmerzen, Gliederschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall) auf jeden Fall zu Hause bleiben!
  • Im Falle einer akuten Erkrankung in der Schule soll die betroffene Person unverzüglich in einen eigenen Raum gebracht werden. Es folgt so schnell wie möglich eine Freistellung und, bei Minderjährigen, Abholung durch die Eltern.
  • Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere die Schleimhäute berühren, d. h. nicht an Mund, Augen und Nase fassen.
  • Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln.
  • Händereinigung

Händewaschen und ggf. Händedesinfektion sind die wichtigsten Maßnahmen zur Infektionsverhütung und Infektionsbekämpfung. Das Waschen der Hände ist der wichtigste Bestandteil der Hygiene, denn hierbei wird die Keimanzahl auf den Händen erheblich reduziert. Die hygienische Händedesinfektion bewirkt eine deutliche Verringerung von Infektionserregern wie Bakterien oder Viren.

Händereinigung ist daher durchzuführen:

  • nach jedem Toilettengang,
  • vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln, und dem Essen,
  • bei Bedarf,
  • nach Tierkontakt.

Händedesinfektion ist zusätzlich vom Personal (Lehrkräfte, Reinigungskräfte etc.) durchzuführen:

  • nach Kontakt mit Stuhl, Urin, Erbrochenem, Blut oder anderen
  • Körperausscheidungen,
  • nach Ablegen von Schutzhandschuhen,
  • nach Verunreinigung mit infektiösem Material,
  • nach dem Kontakt mit erkrankten Schülern/Schülerinnen oder erkranktem Personal.
  • Durchführung: Eine ausreichende Menge (3-5 ml) des Desinfektionsmittels in die trockenen Hände geben und einreiben. Dabei Handgelenke, Fingerkuppen, Fingerzwischenräume, Daumen und Nagelfalz berücksichtigen und die vom Hersteller angegebene Einwirkzeit beachten. Während der Einwirkzeit müssen die

Hände von der Desinfektionslösung feuchtgehalten werden.

In der Schule sind in allen Toiletten sowohl Seifen- als auch Desinfektionsmittelspender montiert. Außerdem gibt es an allen Haupteingängen der Gebäude Desinfektionsmittelspender.

  • Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
  • Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

Hygiene in Klassenräumen, Aufenthaltsräumen und Fluren

Lufthygiene

Während der Pausen und alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen.

Garderobe/Rucksäcke/Schulranzen

Die Ablage für die Kleidung und die Schultaschen ist so zu gestalten, dass die Gegenstände der Schüler*innen keinen direkten Kontakt untereinander haben. Gegenstände der Schüler*innen sind getrennt von den Gegenständen des Lehrpersonals und anderer Mitarbeiter*innen der Schule abzulegen.

Reinigung der Flächen, Gegenstände und Fußböden

  • Die Tische in Klassen, die im Wechselunterricht kommen, werden täglich nach der letzten Stunde mittels Wischdesinfektion durch die Schüler*innen oder Lehrkräfte desinfiziert. Für die Wischdesinfektion sind Einmaltücher zu verwenden. Die erforderlichen Mittel sind durch die Hausmeisterei in den Klassen zu verteilen und regelmäßig auf Füllmenge zu prüfen.
  • Sämtliche Türklinken, Lichtschalter, Griffe an allen Eingangstüren und alle Handläufe sind täglich vom Reinigungspersonal mit Wasser und einem geeigneten Reinigungsmittel nass abzuwischen. Flächendesinfektion mittels Wischdesinfektion. Für die Wischdesinfektion sind Einmaltücher zu verwenden.
  • Die Fußböden sind mind. 2 x wöchentlich durch das Reinigungspersonal zu fegen und anschließend mit Wasser und einem geeigneten Reinigungsmittel nass zu wischen.

Eine Desinfektion ist nur dann erforderlich, wenn Verunreinigungen durch Ausscheidungen, Erbrochenes, Blut, etc. auftreten.

  • Die Teppiche/Schmutzfangmatten sind täglich durch das Reinigungspersonal mit einem Staubsauger gründlich absaugen.
  • Sämtliche Putzlappen sind nur einmalig zu nutzen und anschließend bei mind. 60 Grad zu waschen.
  • Das Aufstellen, Überwachung und Nachfüllen der Flaschen für die Handdesinfektion und die Flächendesinfektion in den genutzten Räumen obliegt der Hausmeisterei.

Umgang mit Spielzeugen, Lern- und Beschäftigungsmaterialien

Gegenstände, wie Spielzeuge bzw. Lern- und Beschäftigungsmaterialien sind wöchentlich nass zu reinigen oder zu waschen (mindestens 60°C).

Textilien wie Decken, Bezüge, Kissen und Stofftiere etc. sollten ebenfalls wöchentlich bei mindestens 60°C gewaschen werden.

Hygiene in allen Sanitärbereichen

Ausstattung

An den Waschplätzen ist vom Reinigungspersonal und der Hausmeisterei darauf zu achten, dass immer Flüssigseife aus den Seifenspendern, Handdesinfektion und Einmalhandtuchpapier bereitgestellt ist.

Papierabwurfbehälter sind von den Reinigungskräften mit einem Beutel zu versehen und täglich zu entleeren. Eine Reinigung der Abfallbehälter innen und außen muss wöchentlich durchgeführt werden. Schülerinnentoiletten und Damentoiletten sind mit Hygieneeimern mit Beutel auszustatten, täglich zu entleeren und wöchentlich innen und außen zu reinigen.

Toilettenpapier, Handtuchpapier, Flüssigseife, Händedesinfektionsmittel und Flächendesinfektionsmittel sind grundsätzlich für einen Bedarf von 3 Monaten seitens der Hausmeisterei vorzuhalten.

Flächenreinigung durch das Reinigungspersonal

Toilettensitze, Urinale, Armaturen, Waschbecken, Duschbereiche, Fußböden und Türklinken sind täglich feucht zu reinigen. Derzeit sind alle Kontaktflächen in den Sanitärräumen täglich zu desinfizieren.

Bei Verschmutzung mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Wisch-Desinfektion mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch erforderlich. Eine effektive Desinfektion wird erreicht, wenn ein geeignetes Desinfektionsmittel, in der vorgeschriebenen Konzentration und unter Beachtung der Einwirkzeit, angewendet wird. Hierzu müssen die Herstellerangaben des Desinfektionsmittels beachtet werden.

Café Birkentraum

Pausenverkauf

  • Verkauf durch maximal eine erwachsene Person + ein/e Schülerin/Schüler.
  • Gründliches Händewaschen mit Seife vor Arbeitsaufnahme und mind. alle 30 Minuten.
  • Tragen einer medizinischen Mund-/Nasebedeckung.
  • Ausgabe ausschließlich vom Bereich hinter der Theke.
  • Verkauf von Süßwaren nur in abgepackten Tüten.
  • Es dürfen maximal 2 Personen zusätzlich zum Personal in den Verkaufsraum.

Mittagessen

  • Ausgabe durch maximal eine erwachsene Person + ein/e Schülerin/Schüler.
  • Gründliches Händewaschen mit Seife vor Arbeitsaufnahme und mind. alle 30 Minuten.
  • Tragen einer medizinischen Mund-/Nasebedeckung.
  • Ausgabe ausschließlich vom Bereich hinter der Theke.
  • Speisen und Getränke sind direkt an einzelne Personen auszugeben. Auf den Tischen dürfen keine Wasserkrüge stehen!
  • Es dürfen keine Speisen und andere Dinge (z. B. Salzstreuer) zur Benutzung durch mehrere Personen herumstehen.
  • Es dürfen maximal 5 Personen im Café Birkentraum gleichzeitig essen.
  • Es darf maximal 1 Person an der Essensannahme stehen. Weitere Personen müssen draußen warten.
  • Der Aufenthalt von Personen, die kein Mittagessen zu sich nehmen, ist untersagt.
  • Es sind Listen darüber zu führen, wer wann wo gesessen hat und diese sind für 4 Wochen aufzubewahren (Zuständigkeit: Frau Mähler).
  • Die Tische sind nach jeder Nutzung nass abzuwischen. Der Platz ist zu desinfizieren. Erst anschließend kann die nächste Person dort Platz nehmen.

Dieser Hygieneplan wird anhand des Bedarfs weiter fortgeschrieben und angepasst.

Soest, 17. März 2021
Stephanie Veile