London

Wir, die 13. Klasse, waren vom 1.9.2025 bis 6.9.2025 auf Studienfahrt in London – eine Woche voller Eindrücke, Abenteuer und richtig guter Stimmung.

Unser Hostel war gemütlich, und schon nach kurzer Zeit hatten wir jede Menge neue Kontakte geknüpft und unser Englisch spielerisch verbessert. Ein echtes Highlight war der Besuch des „Natural History Museum“, wo wir beeindruckende Kreaturen bestaunen und spannende Fakten über unsere Vergangenheit entdecken konnten.

Bei unserer Stadtführung zu Fuß erlebten wir die Klassiker Londons hautnah: „Big Ben“, „The Tower Bridge“ und „The Buckingham Palace“ – und überall hatten wir etwas zu erleben. Ein ganz besonderes Erlebnis war außerdem unser Besuch im berühmten „Globe Theatre“, wo wir direkt im Publikum eine Shakespeare-Aufführung miterleben konnten – ein einmaliges Gefühl, so nah an der Atmosphäre der damaligen Zeit zu sein.

Am Ende war die London-Fahrt für uns ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur eine Menge gelernt und unsere Englischkenntnisse für die mündliche Abiturprüfung deutlich gestärkt, sondern auch als Klasse unvergessliche Erinnerungen gesammelt und unsere Gemeinschaft gefestigt.

Abiturrelevant – gesellschaftskritisch und doch mit Humor

Am 30. November besuchten die Deutschkurse der 12. und 13. Klasse die Aufführung von „Der zerbrochne Krug“ von Heinrich von Kleist im Stadttheater Lippstadt. Das Stück aus dem frühen 19. Jahrhundert wurde in ein heutiges Zeitgeschehen übersetzt – mit überraschend aktuellen Bezügen. Themen wie Diskriminierung von Frauen, Vergewaltigungsprozesse und sexuelle Gewalt an jungen Mädchen und Frauen wurden kunstvoll verwoben und unter das Symbol des „zerbrochenen Kruges“ gelegt.

Moderne Kommunikationsformen – etwa Videocalls – wurden geschickt mit den alten Mustern einer Gerichtsverhandlung verbunden. Eine verlorene Perücke offenbarte dabei mehr als nur einen komischen Moment: Sie stand sinnbildlich für die verlorene Ehre des Richters.

So zeigte sich, wie Abiturthemen lebendig werden können. Kleists Gesellschaftskritik aus dem 19. Jahrhundert wirkt heute aktueller denn je – ein Spiegel, der uns zum Nachdenken bringt, manchmal zum Lachen, aber immer zum Hinschauen.